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Midi-Job

Für Lohn oder Gehalt, oberhalb von 400,- € (Geringfügigkeitsgrenze), wird zwischen 400,01 € und 800,00 € eine „Gleitzone“ eingeführt. Tätigkeiten in diesem Bereich werden mit dem Begriff „Midi-Jobs“ bezeichnet. Das Einkommen in der Gleitzone unterliegt der Steuerpflicht zu ermäßigten Sätzen. Wenn Sie eine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung haben, kommt die Gleitzonen-Regelung allerdings nicht zur Anwendung.

Mini-Job

In einem Mini-Job besteht für Sie keine Sozialversicherungspflicht. Es gibt drei Arten von Mini-Jobs: (1) geringfügig entlohnte Mini-Jobs; (2) Mini-Jobs in Privathaushalten und (3) kurzfristige Mini-Jobs. Ein geringfügig entlohnter Mini-Job liegt vor, wenn der monatliche Verdienst die Höchstgrenze von 400 € nicht überschreitet. Von einem kurzfristigen Mini-Job spricht man, wenn die Beschäftigung in einem Kalenderjahr auf zwei Monate oder insgesamt 50 Arbeitstage befristet ist. Der Arbeitgeber zahlt für geringfügig entlohnte Beschäftigte sowie für Beschäftigte im Privathaushalt Pauschalbeiträge zur Renten- und Krankenversicherung sowie eine einheitliche Pauschalsteuer. Sie müssen keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlen, wenn Sie einen Mini-Job haben.

Mittlerer Bildungsabschluss

Früher verbreitete Bezeichnung „mittlere Reife“.
Schulabschluss, der zum Besuch einer auf Klasse 10 aufbauenden weiterführenden Schule oder der gymnasialen Oberstufe berechtigt. Ein mittlerer Bildungsabschluss kann im allgemeinbildenden Schulwesen (Realschulabschluss; qualifizierter Abschluss einer 10. Hauptschulklasse oder einer integrierten Klasse für Haupt- und Realschüler; Abschluss der Klasse 10 an Gymnasien), im beruflichen Bildungswesen (Berufsfachschulen, Berufsaufbauschulen) und in Abendschulen erworben werden.

Mobbing

Mobbing äußert sich am Arbeitsplatz beispielsweise durch persönliche Angriffe, Intrigen und Schikanen bis hin zu Psychoterror.

Mutterschutz

Von Beginn der Schwangerschaft an bis vier Monate nach der Entbindung bzw. mit Ablauf der Erziehungszeit stehen Sie als Schwangere unter Kündigungsschutz. Wenn Sie nicht wissen, dass Sie schwanger sind und dies erst bis zu zwei Wochen nach der Kündigung feststellen, so wird diese ungültig. Dies gilt auch in Teilzeitbeschäftigungen und in der Probezeit. Wenn Sie in einem Bewerbungsgespräch nach einer bestehenden Schwangerschaft gefragt werden, dürfen Sie lügen.