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abH

ausbildungsbegleitende Hilfen: Die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) können immer dann in Anspruch genommen werden, wenn aufgrund von Lernschwierigkeiten, Alltagsproblemen oder anderem ein Ausbildungsabbruch droht. Näheres dazu erfahren Sie bei der Arbeitsagentur.

Allgemeine Hochschulreife

Die allgemeine Hochschulreife ist ein Schulabschluss, der zum Studium aller Fächer an Fachhochschulen und Universitäten berechtigt.

An- und Ungelernte

Als An- und Ungelernte bezeichnet man Leute ohne abgeschlossene Berufsausbildung: Jugendliche mit abgebrochenem Studium, mit abgebrochener Berufsausbildung, arbeitslose An- und Ungelernte, beschäftigte An- und Ungelernte, Erwachsene mit einem nicht mehr verwertbaren Berufsabschluss oder Personen, deren Abschluss in Deutschland keine Anerkennung findet.
An- und Ungelernte tragen ein verstärktes Risiko auf dem Arbeitsmarkt. Oft ist es so, dass es aus Alters- und/oder persönlichen (familiären, sozialen) Gründen nicht möglich oder sinnvoll ist, eine Ausbildung anzufangen. Es gibt aber die Möglichkeit, mit Hilfe einer berufsbegleitenden Nachqualifizierung zu einem späteren Zeitpunkt einen Berufsabschluss über die „Externenprüfung“ nachzuholen.

Anbieter

Anbieter einer Maßnahme zur beruflichen Fort- und Weiterbildung sind Institutionen, Gesellschaften oder Einzelpersonen, die im juristischen Sinne verantwortlich für Ablauf, Inhalte und Durchführung eines beruflichen Bildungsgangs sind.

Anerkennung

(von im Ausland erworbenen Qualifikationen: Zeugnisse, Diplome, Berufsausbildung): Bestätigung der Vergleichbarkeit Ihrer Abschlüsse mit deutschen Abschlüssen, Bestätigung Ihrer Qualifikationen.

Anerkennungsjahr

Das Anerkennungsjahr ist Bestandteil einiger Ausbildungen oder Studiengänge. Bei Studiengängen heißt das Anerkennungsjahr oft auch Referendariat.

Anforderungsprofil

Im Anforderungsprofil werden die Anforderungen für eine bestimmte Ausbildung / Stelle zusammengefasst. Es enthält in der Regel formale Anforderungen (Schulbildung, Ausbildung/Studium), Besonderheiten der Stelle, Angaben zu gewünschter Berufserfahrung und den gewünschten Schlüsselqualifikationen.

Anlage

(sing.), Anlagen (pl.): Zu den Anlagen zählt alles, was Sie mit der Bewerbung zusätzlich zum Anschreiben abgeben. Dies sind in der Regel der Lebenslauf, Bewerbungsfoto, Zeugnis(se) und Tätigkeitsnachweise (z. B. Arbeitszeugnisse, Praktikums- und Teilnahmebescheinigungen).

Anschreiben

Das Anschreiben ist das Schriftstück, mit dem Sie sich bewerben und das zusammen mit den Anlagen Teil Ihrer schriftlichen Bewerbung ist.  
Anrede im Anschreiben: persönlich: Sehr geehrte(r) Frau/ Herr ...
allgemein: Sehr geehrte Damen und Herren

Arbeitnehmerfreizügigkeit, volle

Sie sind den Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit als Arbeitnehmer/in gleichgestellt. Sie dürfen jede Arbeit an jedem Ort im Rahmen der für alle geltenden Gesetze ausüben, wenn Sie die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit genießen.

Arbeitsaufnahme

Der Zeitpunkt, wenn Sie anfangen zu arbeiten; Zeitpunkt, wenn Sie eine Arbeit annehmen.

Arbeitsgenehmigung

Die Erlaubnis, in Deutschland arbeiten zu dürfen. Arbeitsgenehmigungen sind nur gültig, wenn eine offizielle Stelle (Arbeitsagentur) ihre Erlaubnis gibt.

arbeitslos

Arbeitslos sind Sie dann, wenn Sie sich bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur arbeitslos gemeldet haben. Als Arbeitslose sind Sie verpflichtet
- dem Arbeitsmarkt regelmäßig mindestens 15 Stunden pro Woche zur Verfügung stehen,
- aktiv Arbeit zu suchen,
- jede zumutbare Tätigkeit anzunehmen
- sowie an Maßnahmen teilzunehmen, die Ihnen von der Agentur für Arbeit angeboten werden.

Arbeitslosengeld

Arbeitslosengeld I: Arbeitslosengeld I (ALG I) ist Geld der deutschen Arbeitslosenversicherung, das gezahlt wird, wenn Sie sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet und die „Anwartschaftszeit“ erfüllt haben. Die Anwartschaftszeit erfüllen Sie, wenn Sie in den zwei Jahren vor Beginn der Arbeitslosigkeit 360 Tage in einer beitragspflichtigen Beschäftigung gestanden haben oder aus sonstigen Gründen versicherungspflichtig in der Arbeitslosenversicherung waren (z. B. Kindererziehungszeiten, Wehrdienst- und Zivildienstzeiten). Die Höhe des ALG I beträgt für Arbeitslose mit Kindern 67 %, für alle anderen 60 % des Netto-Leistungsentgelts. Wenn Sie allerdings das 65. Lebensjahr vollendet haben, haben Sie keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld.
Arbeitslosengeld II, (auch „Hartz 4“): Arbeitslosengeld II (ALG II) ist die Grundsicherungsleistung für erwerbsfähige Hilfebedürftige. Es wurde in Deutschland zum 1. Januar 2005 durch das so genannte "Hartz-IV-Gesetz" eingeführt. Trotz der Bezeichnung als Arbeitslosengeld ist Arbeitslosigkeit keine Voraussetzung, ALG II kann auch ergänzend zu anderem Einkommen und dem Arbeitslosengeld I bezogen werden. Neben dem ALG II als Leistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes werden Leistungen erbracht, welche die Hilfebedürftigkeit beenden oder verringern sollen. Die dem ALG II entsprechende Leistung für Personen, die nicht erwerbstätig sein können, ist die Sozialhilfe.

Arbeitslosigkeit

Arbeitslos sind Sie dann, wenn Sie sich bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur arbeitslos gemeldet haben. Als Arbeitslose sind Sie verpflichtet
- dem Arbeitsmarkt regelmäßig mindestens 15 Stunden pro Woche zur Verfügung stehen,
- aktiv Arbeit zu suchen,
- jede zumutbare Tätigkeit anzunehmen
- sowie an Maßnahmen teilzunehmen, die Ihnen von der Agentur für Arbeit angeboten werden.

Arbeitsmarkt

Der Begriff „Arbeitsmarkt“ besagt, dass das Angebot an Arbeits- und Ausbildungsplätzen Teil der gesamten Ökonomie ist. Er beinhaltet sowohl das Angebot an Arbeits- und Ausbildungsplätzen wie auch die Nachfrage nach Arbeitskräften in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen.

Arbeitsrecht

Das Arbeitrecht gilt für alle Arbeitnehmer (Arbeiter und Angestellte). Es werden zwei Bereiche des Arbeitsrechts unterschieden:
Das Individual-Arbeitsrecht regelt das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Es klärt Fragen der Gestaltung der wesentlichen Arbeitsbedingungen wie Arbeitsleistung, Arbeitszeit, Arbeitsentgelt, der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, des Erholungsurlaubs, der Teilzeitarbeit, Befristung von Arbeitsverträgen und des Kündigungsschutzes.
Zum kollektiven Arbeitsrecht gehört die Unternehmensmitbestimmung und die betriebliche Mitbestimmung sowie das Koalitions-, Tarifvertrags- und Arbeitskampfrecht.

Arbeitszeugnis

Wenn Sie Ihr Unternehmen verlassen, haben Sie ein Recht auf ein Zeugnis. Arbeitszeugnisse sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer Bewerbungsmappe, weil Sie die Richtigkeit der Angaben in Ihrem Lebenslauf belegen. Es wird unterschieden zwischen einem einfachen Arbeitszeugnis und einem qualifizierten Arbeitszeugnis. Der Arbeitgeber hat die Pflicht, Ihnen ein Zeugnis auszustellen, mit dem Sie keine Nachteile auf dem Arbeitsmarkt haben werden.
Bestandteile eines einfachen Arbeitszeugnisses:
•    Angaben zu Person
•     Ein- und Austrittsdatum
•    Stellenbezeichnung bzw. ausgeübte Funktion
•    Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit
•    Verantwortungsbereich
•    Wechsel innerhalb des Unternehmens ( mit Datum )
•    evtl. Vertretungsbefugnisse, Zeichnungsberechtigung, Prokura, etc.
•    evtl. Versetzungen, Beförderungen, ....
•    Angaben zur Firma
Bestandteile eines qualifizierten Arbeitszeugnisses:
•    Besonders hervorzuhebende Leistungen
•    Stärken in Bezug auf die Ausübung Ihrer Tätigkeit
•    persönliche Merkmale
•    Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses (nicht bei Entlassung oder statt dessen erfolgte Auflösung des Vertrages)
•    Grund für die Erstellung des Zeugnisses, zum Beispiel der Wechsel in einen anderen Unternehmensbereich
•    zukunftsweisende Abschiedsformel ("zu unserem Bedauern ... für die Zukunft wünschen wir ..." oder ähnliches)

Assessment

Das Assessment-Center ist ursprünglich eine spezielle, aufwändige Form des Bewerbungsverfahrens, das vorwiegend bei der Besetzung von Führungspositionen eingesetzt wird. Den Bewerbern werden Aufgaben gestellt, bei deren Lösung sie beobachtet werden. So können die gewünschten Fähigkeiten der Bewerber besser eingeschätzt und beurteilt werden. Das Assessment-Center-Verfahren stellt heute aber auch ein hilfreiches Instrument zur Feststellung der Berufseignung und Diagnose der persönlichen Fähigkeiten dar.

Assessment-Center

Das Assessment-Center ist ursprünglich eine spezielle, aufwändige Form des Bewerbungsverfahrens, das vorwiegend bei der Besetzung von Führungspositionen eingesetzt wird. Den Bewerbern werden Aufgaben gestellt, bei deren Lösung sie beobachtet werden. So können die gewünschten Fähigkeiten der Bewerber besser eingeschätzt und beurteilt werden. Das Assessment-Center-Verfahren stellt heute aber auch ein hilfreiches Instrument zur Feststellung der Berufseignung und Diagnose der persönlichen Fähigkeiten dar.

Asyl

Unter der Bezeichnung Asyl versteht man einen Zufluchtsort, von dem man nicht gewaltsam weggeholt wird. Deutschland gewährt politischen Flüchtlingen Asyl (Art. 16 a GG), wenn eine Prüfung ergibt, dass der Asylsuchende politisch verfolgt wird und deshalb seine Heimat verlassen musste.

Asylbewerber

Asylbewerber sind Menschen, die in einem fremden Land um Aufnahme und Schutz vor politischer, religiöser oder geschlechtsspezifischer Verfolgung beantragen. Wird ihr Antrag um Asyl abgelehnt, müssen sie Deutschland wieder verlassen. Herrscht allerdings in ihrem Heimatland Krieg oder Bürgerkrieg, wird die Abschiebung ausgesetzt.

Aufenthaltserlaubnis

Befristeter Aufenthaltstitel. Sie wird für verschiedene Zwecke, zum Beispiel zur Aufnahme einer Ausbildung, einer Erwerbstätigkeit, für den Familiennachzug oder aus humanitären Gründen erteilt.

Aufenthaltsgesetz

Das Aufenthaltsgesetz enthält die gesetzlichen Grundlagen über die Ein- und Ausreise und den Aufenthalt von Ausländern in Deutschland. Es ist seit dem 1. Januar 2005 in Kraft und ersetzt das frühere „Ausländergesetz“.

Aufenthaltstitel

Ihre rechtliche Stellung in Deutschland wird durch den Aufenthaltstitel festgelegt. Es gibt die (befristete) Aufenthaltserlaubnis und die (unbefristete) Niederlassungserlaubnis. Den Aufenthaltstitel beantragen Sie bei Ihrem zuständigen Ausländeramt.

Ausbildung

Lehre, duale Berufsausbildung, betriebliche Ausbildung

Eine Ausbildung ist ein geordneter und planmäßiger Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten für einen bestimmten Beruf. Den Abschluss bildet immer eine Abschlussprüfung. Die Inhalte einer Berufsausbildung werden im Berufsausbildungsgesetz festgehalten. Die Duale Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen, auch „Lehre“ genannt, wird nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) an zwei Lernorten vermittelt: im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Deshalb spricht man auch vom dualen System der Berufsausbildung. Für anerkannte Ausbildungen sind keine bestimmten Zugangsvoraussetzungen vorgeschrieben. Die Einstellungsbedingungen können von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich sein. Die Ausbildung dauert - je nach Beruf - 2 bis 3 ½ Jahre.
Gesetzliche Grundlagen für die Berufsausbildung sind das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und die Handwerksordnung (HwO). 

Ausbildung, schulische
Einige Berufe werden in einer rein schulischen Ausbildung an Höheren Berufsfachschulen vermittelt. Die Ausbildung findet als Vollzeit-Unterricht an Berufsbildenden Schulen statt. Verschiedene Berufsabschlüsse können an staatlich anerkannten Fachschulen und Berufsfachschulen erworben werden. Dazu gehören die bundeseinheitlich geregelten Gesundheits- und sozialpädagogischen Berufe (z.B. Gesundheits- und Krankenpfleger/in), Sekretariats- und Fremdsprachenberufe (z.B. Fremdsprachenkorrespondent/in) sowie Berufe, die nach Landesrecht ausgebildet werden (z. B. Technische Assistenten verschiedener Fachrichtungen). Der fachbezogene Unterricht erfolgt projektorientiert, zusätzlich werden auch allgemein bildende Fächer angeboten. Betriebspraktika ergänzen diese Form der Ausbildung. Die Ausbildung endet mit einem anerkannten Berufsabschluss. Häufig sind für schulische Ausbildungsgänge (z.B. Erzieher/in, Logopäde/in) der mittlere Bildungsabschluss oder ein Mindestalter Voraussetzung. Verschiedene Ausbildungen vermitteln neben dem Berufsabschluss auch höhere Bildungsabschlüsse bis hin zur allgemeinen Hochschulreife.

Teilzeitberufsausbildung: Bei der Teilzeitberufsausbildung kann bei berechtigtem Interesse gemäß § 8 des Berufsbildungsgesetzes die tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit verkürzt werden. Hierzu müssen Auszubildende und Ausbildende zusammen einen Antrag stellen Es gibt zwei Modelle: Bei beiden ist die wöchentliche Arbeitszeit reduziert und die Ausbildungsvergütung bemisst sich prozentual an der Arbeitszeit.
Variante 1: Teilzeitausbildung ohne Verlängerung der Arbeitszeit.
Die Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts beträgt mindestens 25 Wochenstunden (bzw. 75 % der wöchentlichen Ausbildungszeit).
Variante 2: Teilzeitausbildung mit Verlängerung der Ausbildungszeit um maximal ein Jahr. Die Arbeitszeit beträgt einschließlich des Berufsschulunterrichts mindestens 20 Wochenstunden.

Ausbildung, schulische

Einige Berufe werden in einer rein schulischen Ausbildung an Höheren Berufsfachschulen vermittelt. Die Ausbildung findet als Vollzeit-Unterricht an Berufsbildenden Schulen statt. Verschiedene Berufsabschlüsse können an staatlich anerkannten Fachschulen und Berufsfachschulen erworben werden. Dazu gehören die bundeseinheitlich geregelten Gesundheits- und sozialpädagogischen Berufe (z.B. Gesundheits- und Krankenpfleger/in), Sekretariats- und Fremdsprachenberufe (z.B. Fremdsprachenkorrespondent/in) sowie Berufe, die nach Landesrecht ausgebildet werden (z. B. Technische Assistenten verschiedener Fachrichtungen). Der fachbezogene Unterricht erfolgt projektorientiert, zusätzlich werden auch allgemein bildende Fächer angeboten. Betriebspraktika ergänzen diese Form der Ausbildung. Die Ausbildung endet mit einem anerkannten Berufsabschluss. Häufig sind für schulische Ausbildungsgänge (z.B. Erzieher/in, Logopäde/in) der mittlere Bildungsabschluss oder ein Mindestalter Voraussetzung. Verschiedene Ausbildungen vermitteln neben dem Berufsabschluss auch höhere Bildungsabschlüsse bis hin zur allgemeinen Hochschulreife.
 

ausbildungsbegleitende Hilfen

Die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) können immer dann in Anspruch genommen werden, wenn aufgrund von Lernschwierigkeiten, Alltagsproblemen oder anderem ein Ausbildungsabbruch droht. Näheres dazu erfahren Sie bei der Arbeitsagentur.

Ausbildungsvertrag

Vor Beginn einer Ausbildung muss ein Berufsausbildungsvertrag abgeschlossen werden. Bei Minderjährigen muss ein Erziehungsberechtigter den Vertrag unterschreiben. Der Vertrag regelt Ausbildungszeit und -ort, Arbeitszeit, Urlaubsanspruch und die Höhe der Ausbildungsvergütung.

gefördert vom: Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Landesinitiative netzwerk W