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abH

ausbildungsbegleitende Hilfen: Die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) können immer dann in Anspruch genommen werden, wenn aufgrund von Lernschwierigkeiten, Alltagsproblemen oder anderem ein Ausbildungsabbruch droht. Näheres dazu erfahren Sie bei der Arbeitsagentur.

Allgemeine Hochschulreife

Die allgemeine Hochschulreife ist ein Schulabschluss, der zum Studium aller Fächer an Fachhochschulen und Universitäten berechtigt.

An- und Ungelernte

Als An- und Ungelernte bezeichnet man Leute ohne abgeschlossene Berufsausbildung: Jugendliche mit abgebrochenem Studium, mit abgebrochener Berufsausbildung, arbeitslose An- und Ungelernte, beschäftigte An- und Ungelernte, Erwachsene mit einem nicht mehr verwertbaren Berufsabschluss oder Personen, deren Abschluss in Deutschland keine Anerkennung findet.
An- und Ungelernte tragen ein verstärktes Risiko auf dem Arbeitsmarkt. Oft ist es so, dass es aus Alters- und/oder persönlichen (familiären, sozialen) Gründen nicht möglich oder sinnvoll ist, eine Ausbildung anzufangen. Es gibt aber die Möglichkeit, mit Hilfe einer berufsbegleitenden Nachqualifizierung zu einem späteren Zeitpunkt einen Berufsabschluss über die „Externenprüfung“ nachzuholen.

Anbieter

Anbieter einer Maßnahme zur beruflichen Fort- und Weiterbildung sind Institutionen, Gesellschaften oder Einzelpersonen, die im juristischen Sinne verantwortlich für Ablauf, Inhalte und Durchführung eines beruflichen Bildungsgangs sind.

Anerkennung

(von im Ausland erworbenen Qualifikationen: Zeugnisse, Diplome, Berufsausbildung): Bestätigung der Vergleichbarkeit Ihrer Abschlüsse mit deutschen Abschlüssen, Bestätigung Ihrer Qualifikationen.

Anerkennungsjahr

Das Anerkennungsjahr ist Bestandteil einiger Ausbildungen oder Studiengänge. Bei Studiengängen heißt das Anerkennungsjahr oft auch Referendariat.

Anforderungsprofil

Im Anforderungsprofil werden die Anforderungen für eine bestimmte Ausbildung / Stelle zusammengefasst. Es enthält in der Regel formale Anforderungen (Schulbildung, Ausbildung/Studium), Besonderheiten der Stelle, Angaben zu gewünschter Berufserfahrung und den gewünschten Schlüsselqualifikationen.

Anlage

(sing.), Anlagen (pl.): Zu den Anlagen zählt alles, was Sie mit der Bewerbung zusätzlich zum Anschreiben abgeben. Dies sind in der Regel der Lebenslauf, Bewerbungsfoto, Zeugnis(se) und Tätigkeitsnachweise (z. B. Arbeitszeugnisse, Praktikums- und Teilnahmebescheinigungen).

Anschreiben

Das Anschreiben ist das Schriftstück, mit dem Sie sich bewerben und das zusammen mit den Anlagen Teil Ihrer schriftlichen Bewerbung ist.  
Anrede im Anschreiben: persönlich: Sehr geehrte(r) Frau/ Herr ...
allgemein: Sehr geehrte Damen und Herren

Arbeitnehmerfreizügigkeit, volle

Sie sind den Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit als Arbeitnehmer/in gleichgestellt. Sie dürfen jede Arbeit an jedem Ort im Rahmen der für alle geltenden Gesetze ausüben, wenn Sie die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit genießen.

Arbeitsaufnahme

Der Zeitpunkt, wenn Sie anfangen zu arbeiten; Zeitpunkt, wenn Sie eine Arbeit annehmen.

Arbeitsgenehmigung

Die Erlaubnis, in Deutschland arbeiten zu dürfen. Arbeitsgenehmigungen sind nur gültig, wenn eine offizielle Stelle (Arbeitsagentur) ihre Erlaubnis gibt.

arbeitslos

Arbeitslos sind Sie dann, wenn Sie sich bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur arbeitslos gemeldet haben. Als Arbeitslose sind Sie verpflichtet
- dem Arbeitsmarkt regelmäßig mindestens 15 Stunden pro Woche zur Verfügung stehen,
- aktiv Arbeit zu suchen,
- jede zumutbare Tätigkeit anzunehmen
- sowie an Maßnahmen teilzunehmen, die Ihnen von der Agentur für Arbeit angeboten werden.

Arbeitslosengeld

Arbeitslosengeld I: Arbeitslosengeld I (ALG I) ist Geld der deutschen Arbeitslosenversicherung, das gezahlt wird, wenn Sie sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet und die „Anwartschaftszeit“ erfüllt haben. Die Anwartschaftszeit erfüllen Sie, wenn Sie in den zwei Jahren vor Beginn der Arbeitslosigkeit 360 Tage in einer beitragspflichtigen Beschäftigung gestanden haben oder aus sonstigen Gründen versicherungspflichtig in der Arbeitslosenversicherung waren (z. B. Kindererziehungszeiten, Wehrdienst- und Zivildienstzeiten). Die Höhe des ALG I beträgt für Arbeitslose mit Kindern 67 %, für alle anderen 60 % des Netto-Leistungsentgelts. Wenn Sie allerdings das 65. Lebensjahr vollendet haben, haben Sie keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld.
Arbeitslosengeld II, (auch „Hartz 4“): Arbeitslosengeld II (ALG II) ist die Grundsicherungsleistung für erwerbsfähige Hilfebedürftige. Es wurde in Deutschland zum 1. Januar 2005 durch das so genannte "Hartz-IV-Gesetz" eingeführt. Trotz der Bezeichnung als Arbeitslosengeld ist Arbeitslosigkeit keine Voraussetzung, ALG II kann auch ergänzend zu anderem Einkommen und dem Arbeitslosengeld I bezogen werden. Neben dem ALG II als Leistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes werden Leistungen erbracht, welche die Hilfebedürftigkeit beenden oder verringern sollen. Die dem ALG II entsprechende Leistung für Personen, die nicht erwerbstätig sein können, ist die Sozialhilfe.

Arbeitslosigkeit

Arbeitslos sind Sie dann, wenn Sie sich bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur arbeitslos gemeldet haben. Als Arbeitslose sind Sie verpflichtet
- dem Arbeitsmarkt regelmäßig mindestens 15 Stunden pro Woche zur Verfügung stehen,
- aktiv Arbeit zu suchen,
- jede zumutbare Tätigkeit anzunehmen
- sowie an Maßnahmen teilzunehmen, die Ihnen von der Agentur für Arbeit angeboten werden.

Arbeitsmarkt

Der Begriff „Arbeitsmarkt“ besagt, dass das Angebot an Arbeits- und Ausbildungsplätzen Teil der gesamten Ökonomie ist. Er beinhaltet sowohl das Angebot an Arbeits- und Ausbildungsplätzen wie auch die Nachfrage nach Arbeitskräften in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen.

Arbeitsrecht

Das Arbeitrecht gilt für alle Arbeitnehmer (Arbeiter und Angestellte). Es werden zwei Bereiche des Arbeitsrechts unterschieden:
Das Individual-Arbeitsrecht regelt das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Es klärt Fragen der Gestaltung der wesentlichen Arbeitsbedingungen wie Arbeitsleistung, Arbeitszeit, Arbeitsentgelt, der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, des Erholungsurlaubs, der Teilzeitarbeit, Befristung von Arbeitsverträgen und des Kündigungsschutzes.
Zum kollektiven Arbeitsrecht gehört die Unternehmensmitbestimmung und die betriebliche Mitbestimmung sowie das Koalitions-, Tarifvertrags- und Arbeitskampfrecht.

Arbeitszeugnis

Wenn Sie Ihr Unternehmen verlassen, haben Sie ein Recht auf ein Zeugnis. Arbeitszeugnisse sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer Bewerbungsmappe, weil Sie die Richtigkeit der Angaben in Ihrem Lebenslauf belegen. Es wird unterschieden zwischen einem einfachen Arbeitszeugnis und einem qualifizierten Arbeitszeugnis. Der Arbeitgeber hat die Pflicht, Ihnen ein Zeugnis auszustellen, mit dem Sie keine Nachteile auf dem Arbeitsmarkt haben werden.
Bestandteile eines einfachen Arbeitszeugnisses:
•    Angaben zu Person
•     Ein- und Austrittsdatum
•    Stellenbezeichnung bzw. ausgeübte Funktion
•    Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit
•    Verantwortungsbereich
•    Wechsel innerhalb des Unternehmens ( mit Datum )
•    evtl. Vertretungsbefugnisse, Zeichnungsberechtigung, Prokura, etc.
•    evtl. Versetzungen, Beförderungen, ....
•    Angaben zur Firma
Bestandteile eines qualifizierten Arbeitszeugnisses:
•    Besonders hervorzuhebende Leistungen
•    Stärken in Bezug auf die Ausübung Ihrer Tätigkeit
•    persönliche Merkmale
•    Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses (nicht bei Entlassung oder statt dessen erfolgte Auflösung des Vertrages)
•    Grund für die Erstellung des Zeugnisses, zum Beispiel der Wechsel in einen anderen Unternehmensbereich
•    zukunftsweisende Abschiedsformel ("zu unserem Bedauern ... für die Zukunft wünschen wir ..." oder ähnliches)

Assessment

Das Assessment-Center ist ursprünglich eine spezielle, aufwändige Form des Bewerbungsverfahrens, das vorwiegend bei der Besetzung von Führungspositionen eingesetzt wird. Den Bewerbern werden Aufgaben gestellt, bei deren Lösung sie beobachtet werden. So können die gewünschten Fähigkeiten der Bewerber besser eingeschätzt und beurteilt werden. Das Assessment-Center-Verfahren stellt heute aber auch ein hilfreiches Instrument zur Feststellung der Berufseignung und Diagnose der persönlichen Fähigkeiten dar.

Assessment-Center

Das Assessment-Center ist ursprünglich eine spezielle, aufwändige Form des Bewerbungsverfahrens, das vorwiegend bei der Besetzung von Führungspositionen eingesetzt wird. Den Bewerbern werden Aufgaben gestellt, bei deren Lösung sie beobachtet werden. So können die gewünschten Fähigkeiten der Bewerber besser eingeschätzt und beurteilt werden. Das Assessment-Center-Verfahren stellt heute aber auch ein hilfreiches Instrument zur Feststellung der Berufseignung und Diagnose der persönlichen Fähigkeiten dar.

Asyl

Unter der Bezeichnung Asyl versteht man einen Zufluchtsort, von dem man nicht gewaltsam weggeholt wird. Deutschland gewährt politischen Flüchtlingen Asyl (Art. 16 a GG), wenn eine Prüfung ergibt, dass der Asylsuchende politisch verfolgt wird und deshalb seine Heimat verlassen musste.

Asylbewerber

Asylbewerber sind Menschen, die in einem fremden Land um Aufnahme und Schutz vor politischer, religiöser oder geschlechtsspezifischer Verfolgung beantragen. Wird ihr Antrag um Asyl abgelehnt, müssen sie Deutschland wieder verlassen. Herrscht allerdings in ihrem Heimatland Krieg oder Bürgerkrieg, wird die Abschiebung ausgesetzt.

Aufenthaltserlaubnis

Befristeter Aufenthaltstitel. Sie wird für verschiedene Zwecke, zum Beispiel zur Aufnahme einer Ausbildung, einer Erwerbstätigkeit, für den Familiennachzug oder aus humanitären Gründen erteilt.

Aufenthaltsgesetz

Das Aufenthaltsgesetz enthält die gesetzlichen Grundlagen über die Ein- und Ausreise und den Aufenthalt von Ausländern in Deutschland. Es ist seit dem 1. Januar 2005 in Kraft und ersetzt das frühere „Ausländergesetz“.

Aufenthaltstitel

Ihre rechtliche Stellung in Deutschland wird durch den Aufenthaltstitel festgelegt. Es gibt die (befristete) Aufenthaltserlaubnis und die (unbefristete) Niederlassungserlaubnis. Den Aufenthaltstitel beantragen Sie bei Ihrem zuständigen Ausländeramt.

Ausbildung

Lehre, duale Berufsausbildung, betriebliche Ausbildung

Eine Ausbildung ist ein geordneter und planmäßiger Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten für einen bestimmten Beruf. Den Abschluss bildet immer eine Abschlussprüfung. Die Inhalte einer Berufsausbildung werden im Berufsausbildungsgesetz festgehalten. Die Duale Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen, auch „Lehre“ genannt, wird nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) an zwei Lernorten vermittelt: im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Deshalb spricht man auch vom dualen System der Berufsausbildung. Für anerkannte Ausbildungen sind keine bestimmten Zugangsvoraussetzungen vorgeschrieben. Die Einstellungsbedingungen können von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich sein. Die Ausbildung dauert - je nach Beruf - 2 bis 3 ½ Jahre.
Gesetzliche Grundlagen für die Berufsausbildung sind das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und die Handwerksordnung (HwO). 

Ausbildung, schulische
Einige Berufe werden in einer rein schulischen Ausbildung an Höheren Berufsfachschulen vermittelt. Die Ausbildung findet als Vollzeit-Unterricht an Berufsbildenden Schulen statt. Verschiedene Berufsabschlüsse können an staatlich anerkannten Fachschulen und Berufsfachschulen erworben werden. Dazu gehören die bundeseinheitlich geregelten Gesundheits- und sozialpädagogischen Berufe (z.B. Gesundheits- und Krankenpfleger/in), Sekretariats- und Fremdsprachenberufe (z.B. Fremdsprachenkorrespondent/in) sowie Berufe, die nach Landesrecht ausgebildet werden (z. B. Technische Assistenten verschiedener Fachrichtungen). Der fachbezogene Unterricht erfolgt projektorientiert, zusätzlich werden auch allgemein bildende Fächer angeboten. Betriebspraktika ergänzen diese Form der Ausbildung. Die Ausbildung endet mit einem anerkannten Berufsabschluss. Häufig sind für schulische Ausbildungsgänge (z.B. Erzieher/in, Logopäde/in) der mittlere Bildungsabschluss oder ein Mindestalter Voraussetzung. Verschiedene Ausbildungen vermitteln neben dem Berufsabschluss auch höhere Bildungsabschlüsse bis hin zur allgemeinen Hochschulreife.

Teilzeitberufsausbildung: Bei der Teilzeitberufsausbildung kann bei berechtigtem Interesse gemäß § 8 des Berufsbildungsgesetzes die tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit verkürzt werden. Hierzu müssen Auszubildende und Ausbildende zusammen einen Antrag stellen Es gibt zwei Modelle: Bei beiden ist die wöchentliche Arbeitszeit reduziert und die Ausbildungsvergütung bemisst sich prozentual an der Arbeitszeit.
Variante 1: Teilzeitausbildung ohne Verlängerung der Arbeitszeit.
Die Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts beträgt mindestens 25 Wochenstunden (bzw. 75 % der wöchentlichen Ausbildungszeit).
Variante 2: Teilzeitausbildung mit Verlängerung der Ausbildungszeit um maximal ein Jahr. Die Arbeitszeit beträgt einschließlich des Berufsschulunterrichts mindestens 20 Wochenstunden.

Ausbildung, schulische

Einige Berufe werden in einer rein schulischen Ausbildung an Höheren Berufsfachschulen vermittelt. Die Ausbildung findet als Vollzeit-Unterricht an Berufsbildenden Schulen statt. Verschiedene Berufsabschlüsse können an staatlich anerkannten Fachschulen und Berufsfachschulen erworben werden. Dazu gehören die bundeseinheitlich geregelten Gesundheits- und sozialpädagogischen Berufe (z.B. Gesundheits- und Krankenpfleger/in), Sekretariats- und Fremdsprachenberufe (z.B. Fremdsprachenkorrespondent/in) sowie Berufe, die nach Landesrecht ausgebildet werden (z. B. Technische Assistenten verschiedener Fachrichtungen). Der fachbezogene Unterricht erfolgt projektorientiert, zusätzlich werden auch allgemein bildende Fächer angeboten. Betriebspraktika ergänzen diese Form der Ausbildung. Die Ausbildung endet mit einem anerkannten Berufsabschluss. Häufig sind für schulische Ausbildungsgänge (z.B. Erzieher/in, Logopäde/in) der mittlere Bildungsabschluss oder ein Mindestalter Voraussetzung. Verschiedene Ausbildungen vermitteln neben dem Berufsabschluss auch höhere Bildungsabschlüsse bis hin zur allgemeinen Hochschulreife.
 

ausbildungsbegleitende Hilfen

Die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) können immer dann in Anspruch genommen werden, wenn aufgrund von Lernschwierigkeiten, Alltagsproblemen oder anderem ein Ausbildungsabbruch droht. Näheres dazu erfahren Sie bei der Arbeitsagentur.

Ausbildungsvertrag

Vor Beginn einer Ausbildung muss ein Berufsausbildungsvertrag abgeschlossen werden. Bei Minderjährigen muss ein Erziehungsberechtigter den Vertrag unterschreiben. Der Vertrag regelt Ausbildungszeit und -ort, Arbeitszeit, Urlaubsanspruch und die Höhe der Ausbildungsvergütung.

BAMF

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF): Das Bundesamt entscheidet über Asylanträge und Abschiebeschutz von Flüchtlingen. Weiterhin gehört zu den Schwerpunkten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die sprachliche, soziale und gesellschaftliche Integration von Zuwanderern in Deutschland zum Beispiel durch Integrationskurse zu fördern und zu koordinieren.

beglaubigte Kopie

Beglaubigung, beglaubigte Kopie: Eine Beglaubigung ist eine rechtliche Bestätigung eines Schriftstückes. Amtlich beglaubigen kann jede öffentliche Stelle, die ein Dienstsiegel führt. Dies sind z. B. Behörden, öffentliche Sparkassen (die ein Dienstsiegel führen), Schulen, Kirchen, die Stadtverwaltung, das Rathaus, Notare, nicht aber Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Vereine. Beispiel: Ein Amt bestätigt per Unterschrift und Stempel, dass die Kopie Ihres Zeugnisses mit dem Original übereinstimmt.

Beglaubigung

beglaubigte Kopie: Eine Beglaubigung ist eine rechtliche Bestätigung eines Schriftstückes. Amtlich beglaubigen kann jede öffentliche Stelle, die ein Dienstsiegel führt. Dies sind z. B. Behörden, öffentliche Sparkassen (die ein Dienstsiegel führen), Schulen, Kirchen, die Stadtverwaltung, das Rathaus, Notare, nicht aber Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Vereine. Beispiel: Ein Amt bestätigt per Unterschrift und Stempel, dass die Kopie Ihres Zeugnisses mit dem Original übereinstimmt.

behindert

Behinderung: Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit länger als sechs Monate von denen Gleichaltriger abweichen und daher ihre gesellschaftliche Teilhabe beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.

Behinderung

behindert: Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit länger als sechs Monate von denen Gleichaltriger abweichen und daher ihre gesellschaftliche Teilhabe beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.

Beruf

Job, (erlernte) Tätigkeit, Erwerbstätigkeit, Profession: Bezeichnung für eine spezielle, erlernte Erwerbstätigkeit.

berufliche Orientierung

Berufsorientierung: Die Berufsorientierung soll Sie auf die Entscheidung, welchen Beruf Sie wählen wollen, vorbereiten. Dazu gehören Informationen für Sie über berufliche Anforderungen, Aussichten und Wege der beruflichen Bildung sowie Entwicklungen in den Betrieben und Verwaltungen und auf dem Arbeitsmarkt. Dazu gehört aber auch, mit Ihnen zu erarbeiten, über welche Fähigkeiten und Kenntnisse Sie verfügen.

Berufsfeld

auch: Tätigkeitsfeld

Ein Berufsfeld oder Tätigkeitsfeld umfasst mehrere Berufe aus einem Bereich. Beispiel: Berufe im Gesundheitswesen oder etwa Material verarbeitende Berufe. Heute ermöglichen Ausbildungen oft den Einstieg in verschiedene Berufe aus einem Tätigkeitsfeld.

 

Berufsfeld

Tätigkeitsfeld: Ein Berufsfeld oder Tätigkeitsfeld umfasst mehrere Berufe aus einem Bereich. Beispiel: Berufe im Gesundheitswesen oder etwa Material verarbeitende Berufe. Heute ermöglichen Ausbildungen oft den Einstieg in verschiedene Berufe aus einem Tätigkeitsfeld.

Berufsinformationszentrum

Im Berufsinformationszentrum der örtlichen Arbeitsagenturen finden Sie Informationen zu jedem Beruf und Tätigkeitsfeld.

Berufsorientierung

berufliche Orientierung: Die Berufsorientierung soll Sie auf die Entscheidung, welchen Beruf Sie wählen wollen, vorbereiten. Dazu gehören Informationen für Sie über berufliche Anforderungen, Aussichten und Wege der beruflichen Bildung sowie Entwicklungen in den Betrieben und Verwaltungen und auf dem Arbeitsmarkt. Dazu gehört aber auch, mit Ihnen zu erarbeiten, über welche Fähigkeiten und Kenntnisse Sie verfügen.

Berufsrückkehrerin

Frauen (oder Männer), die ihre Berufstätigkeit, ihre Arbeitslosigkeit, ihre Ausbildung oder ihr Studium für einen unterschiedlich langen Zeitraum unterbrochen haben und zum alten Arbeitgeber zurückkehren, wieder in den erlernten Beruf einsteigen oder sich neu orientieren möchten.
Unterbrechungsgründe sind oft die Erziehung der Kinder, die Pflege von Angehörigen oder – im Fall von Migrantinnen – die Migration selber und damit verbunden manchmal auch ein Verbot der Arbeitsaufnahme.

Berufsschule

Die Berufsschule vermittelt den schulischen Unterricht in der Dualen Berufsausbildung. An der Berufsschule werden die fachtheoretischen Kenntnisse mit Sozialkunde und Wirtschaftslehre vermittelt. Außerdem wird allgemeinbildender Unterricht erteilt.

Bestandsaufnahme, persönliche

Ihre persönlichen Voraussetzungen, Ihre Basis, Ihr Fundament für den Einstieg in das Berufsleben. Sie sammeln alles, was Sie können, gelernt haben, gerne tun, können und lernen wollen. Sie sammeln auch alles, was Sie nicht so gut können, was Sie nicht so gerne tun und lernen wollen.

Betreuung

Kinderbetreuung / Betreuungsangebote: Wenn von „Betreuung“ die Rede ist, dann ist damit der Schutz und die Versorgung zumeist von Kindern, kranken oder älteren Menschen gemeint.

Betreuungsangebote

Betreuung, Kinderbetreuung: Wenn von „Betreuung“ die Rede ist, dann ist damit der Schutz und die Versorgung zumeist von Kindern, kranken oder älteren Menschen gemeint.


Betrieb

Ein Betrieb ist eine Arbeitsstätte; ein Ort an dem Sie arbeiten. Das können ein Geschäft, ein Werk oder eine Fabrik sein.

betriebliche Ausbildung

Eine Ausbildung ist ein geordneter und planmäßiger Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten für einen bestimmten Beruf. Den Abschluss bildet immer eine Abschlussprüfung. Die Inhalte einer Berufsausbildung werden im Berufsausbildungsgesetz festgehalten. Die Duale Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen, auch „Lehre“ genannt, wird nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) an zwei Lernorten vermittelt: im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Deshalb spricht man auch vom dualen System der Berufsausbildung. Für anerkannte Ausbildungen sind keine bestimmten Zugangsvoraussetzungen vorgeschrieben. Die Einstellungsbedingungen können von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich sein. Die Ausbildung dauert - je nach Beruf - 2 bis 3 ½ Jahre.
Gesetzliche Grundlagen für die Berufsausbildung sind das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und die Handwerksordnung (HwO).  

Betriebsrat

Der Betriebsrat ist die Interessenvertretung der Arbeitnehmer in einem Unternehmen. In größeren Betrieben ist häufig ein Mitglied des Betriebsrates bei Bewerbungsgesprächen anwesend.

Bewerbung

Mit der Bewerbung stellen Sie sich für eine Arbeit oder einen Ausbildungsplatz vor und machen Werbung für sich. Eine Bewerbung kann schriftlich, mündlich oder auch online erfolgen.

Bewerbungsunterlagen

Anschreiben, Lebenslauf mit Passfoto, Zeugnisse, Tätigkeitsnachweise (Arbeitszeugnisse, Praktikumsnachweise).

BIZ

Berufsinformationszentrum: Im Berufsinformationszentrum der örtlichen Arbeitsagenturen finden Sie Informationen zu jedem Beruf und Tätigkeitsfeld.

Blindbewerbung

Blind- oder Initiativbewerbung nennt man eine Bewerbung, zu der es keine aktuelle Stellenausschreibung von der Firma gibt, sondern nur Ihr Interesse an einem Ausbildungsplatz/an einer Arbeit bei dieser Firma zugrunde liegt. Sie wissen nicht, ob Ihrer Bewerbung überhaupt ein Ausbildungs- oder Arbeitsplatzangebot gegenüber steht. Sie signalisieren mit einer Initiativbewerbung Eigeninitiative und besonderes Interesse.

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

(BAMF): Das Bundesamt entscheidet über Asylanträge und Abschiebeschutz von Flüchtlingen. Weiterhin gehört zu den Schwerpunkten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die sprachliche, soziale und gesellschaftliche Integration von Zuwanderern in Deutschland zum Beispiel durch Integrationskurse zu fördern und zu koordinieren.

Diversity

Verschiedenartigkeit: Dieses Managementkonzept stammt aus den USA. Es besagt, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit von Frauen und Männern, Jung und Alt, von Menschen verschiedener Nationalitäten und Kulturen, Voraussetzung für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit ist, weil das Potenzial eines Unternehmens in der Verschiedenartigkeit der Mitarbeiter liegt, ihren unterschiedlichen Talenten, Fähigkeiten und Qualifikationen.

duale Berufsausbildung

Eine Ausbildung ist ein geordneter und planmäßiger Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten für einen bestimmten Beruf. Den Abschluss bildet immer eine Abschlussprüfung. Die Inhalte einer Berufsausbildung werden im Berufsausbildungsgesetz festgehalten. Die Duale Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen, auch „Lehre“ genannt, wird nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) an zwei Lernorten vermittelt: im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Deshalb spricht man auch vom dualen System der Berufsausbildung. Für anerkannte Ausbildungen sind keine bestimmten Zugangsvoraussetzungen vorgeschrieben. Die Einstellungsbedingungen können von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich sein. Die Ausbildung dauert - je nach Beruf - 2 bis 3 ½ Jahre.
Gesetzliche Grundlagen für die Berufsausbildung sind das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und die Handwerksordnung (HwO).  

Fachgebundene Hochschulreife

Die fachgebundene Hochschulreife berechtigt zum Studium bestimmter Fachrichtungen an Universitäten und Fachhochschulen.

Fachhochschulreife

Die Fachhochschulreife ist ein Schulabschluss, der zum Studium an Fachochschulen berechtigt.

Gleichstellungsbeauftragte

auch: Frauenbeauftragte, Beauftragte für Chancengleichheit, Gleichstellungsamt, Gleichstellungsstelle, je nach gesetzlicher Grundlage) ist eine Frau oder eine Institution innerhalb einer Behörde, einer Gemeinde oder eines Unternehmens, die sich mit der Förderung und Durchsetzung der Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern befasst (interne Aufgaben). In Städten, Gemeinden und Kreisverwaltungen wird die Gleichstellungsbeauftragte auch für die Bürgerinnen und Bürger tätig (externe Aufgaben). 

Handwerkskammer

Jeder Handwerksbetrieb, wie zum Beispiel eine Schreinerei, gehört der Handwerkskammer an. Dazu sind diese Betriebe gesetzlich verpflichtet. Dort werden die Anliegen der Handwerksberufe vertreten. Die Handwerkskammer ist für die Berufsausbildung in den Betrieben zuständig und übernimmt auch die Ausbildungsprüfung.

Hartz 4

Arbeitslosengeld II, (auch „Hartz 4“): Arbeitslosengeld II (ALG II) ist die Grundsicherungsleistung für erwerbsfähige Hilfebedürftige. Es wurde in Deutschland zum 1. Januar 2005 durch das so genannte "Hartz-IV-Gesetz" eingeführt. Trotz der Bezeichnung als Arbeitslosengeld ist Arbeitslosigkeit keine Voraussetzung, ALG II kann auch ergänzend zu anderem Einkommen und dem Arbeitslosengeld I bezogen werden. Neben dem ALG II als Leistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes werden Leistungen erbracht, welche die Hilfebedürftigkeit beenden oder verringern sollen. Die dem ALG II entsprechende Leistung für Personen, die nicht erwerbstätig sein können, ist die Sozialhilfe.

Hochschulzugangsberechtigung

Zeugnis oder Bescheinigung, die zum Studium an einer deutschen Hochschule berechtigt, z.B. Abitur, Fachhochschulreife. Da die Schulsysteme der Länder sehr unterschiedlich sind, reicht das Sekundarabschlusszeugnis/Schulabschluss-Zeugnis für die Aufnahme eines Hochschulstudiums in Deutschland oft nicht aus. In diesem Fall muss man zunächst entweder im Heimatland studieren oder ein Studienkolleg in Deutschland absolvieren. Nach einem oder zwei Jahren Studium im Heimatland kann man generell im Heimatland begonnene und ähnliche Fächer studieren (fachgebundene HZB). Wenn man sein Hochschulstudium im Heimatland abgeschlossen hat, kann man in der Regel alle Fächer studieren (in diesem Fall hat man eine allgemeine HZB)

Hort

Kinderhort: Eine Einrichtung für Kinder im Grundschulalter.

HZB

Abkürzung für Hochschulzugangsberechtigung: Zeugnis oder Bescheinigung, die zum Studium an einer deutschen Hochschule berechtigt, z.B. Abitur, Fachhochschulreife. Da die Schulsysteme der Länder sehr unterschiedlich sind, reicht das Sekundarabschlusszeugnis/Schulabschluss-Zeugnis für die Aufnahme eines Hochschulstudiums in Deutschland oft nicht aus. In diesem Fall muss man zunächst entweder im Heimatland studieren oder ein Studienkolleg in Deutschland absolvieren. Nach einem oder zwei Jahren Studium im Heimatland kann man generell im Heimatland begonnene und ähnliche Fächer studieren (fachgebundene HZB). Wenn man sein Hochschulstudium im Heimatland abgeschlossen hat, kann man in der Regel alle Fächer studieren (in diesem Fall hat man eine allgemeine HZB)

IHK

Industrie- und Handelskammer: Die IHK vertritt Unternehmen aus Industrie, Wirtschaft und Handel. Auch sie ist wie die Handwerkskammern für Ausbildungen zuständig und führt die Abschlussprüfungen durch.

Industrie- und Handelskammer

IHK: Die IHK vertritt Unternehmen aus Industrie, Wirtschaft und Handel. Auch sie ist wie die Handwerkskammern für Ausbildungen zuständig und führt die Abschlussprüfungen durch.

Initiativbewerbung

Blind- oder Initiativbewerbung nennt man eine Bewerbung, zu der es keine aktuelle Stellenausschreibung von der Firma gibt, sondern nur Ihr Interesse an einem Ausbildungsplatz/an einer Arbeit bei dieser Firma zugrunde liegt. Sie wissen nicht, ob Ihrer Bewerbung überhaupt ein Ausbildungs- oder Arbeitsplatzangebot gegenüber steht. Sie signalisieren mit einer Initiativbewerbung Eigeninitiative und besonderes Interesse.

Institution

Eine Institution ist eine öffentliche Einrichtung.

Integration

Ganz allgemein bedeutet Integration die Herstellung einer Einheit, die Eingliederung in ein größeres Ganzes. Zuwanderer gelten dann als integriert, wenn sie sich in das Leben ihrer neuen Heimat eingliedern, an der Gesellschaft teilhaben und von der Mehrheitsgesellschaft nicht als Fremde ausgegrenzt werden. Integration ist an sich ein gegenseitiger Prozess und verlangt nicht, die eigene kulturelle Herkunft vollständig aufzugeben (Assimilation).

Integrationskurs

Das ist ein Kurs, in dem Sie Deutsch lernen und einen Einblick in die Rechtsordnung, Geschichte, Kultur und das Gesellschaftssystem der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

Kinderbetreuung

Schutz und die Versorgung von Kindern.

Kindergarten

Als Kindergarten wird meistens die Einrichtung für Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren bezeichnet. Die Kinderkrippe ist eine Einrichtung für Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren und der Hort für Kinder im Grundschulalter. Hinsichtlich der Öffnungszeiten gibt es drei unterschiedliche Modelle:

  •    Teilzeitbetreuung, am Vor- und am Nachmittag
  • Verlängertes Vormittagsangebot, von Morgens bis nach dem Mittagessen
  • Ganztagsbetreuung, von morgens bis zum Spätnachmittag.

Diese Kindergärten werden in Deutschland häufig als Kindertagesstätten (kurz KiTa) bezeichnet, manchmal auch Tageskindergarten. In letzter Zeit bieten Träger im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch zunehmend erweiterte Betreuungszeiten an, die sehr früh morgens beginnen (5:30 Uhr), bis in den späten Abend reichen (20 Uhr) und die Samstage und Übernachtungsmöglichkeiten umfassen.

Kinderhort

Hort: Der Kinderhort ist eine Einrichtung für Kinder im Grundschulalter.

Kinderkrippe

Die Kinderkrippe ist eine Einrichtung für Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren.

Kindertagesstätte

KiTa, Tageskindergarten: Kindergärten mit Ganztagsbetreuung, von morgens bis zum Spätnachmittag. In letzter Zeit bieten Träger im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch zunehmend erweiterte Betreuungszeiten an, die sehr früh morgens beginnen (5:30 Uhr), bis in den späten Abend reichen (20 Uhr) und die Samstage und Übernachtungsmöglichkeiten umfassen. 

KiTa

Kindertagesstätte, Tageskindergarten: Kindergärten mit Ganztagsbetreuung, von morgens bis zum Spätnachmittag. In letzter Zeit bieten Träger im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch zunehmend erweiterte Betreuungszeiten an, die sehr früh morgens beginnen (5:30 Uhr), bis in den späten Abend reichen (20 Uhr) und die Samstage und Übernachtungsmöglichkeiten umfassen.


Kompetenz

Kompetenzen sind besonders ausgebildete Fähigkeiten. Sie werden oft in persönliche (zum Beispiel Teamfähigkeit, Selbstständigkeit) und berufliche Kompetenzen (zum Beispiel Computerkenntnisse) unterschieden.

Kündigung

bedeutet, wenn Sie oder ihr Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis beendet. Die Kündigung kann aus verschiedenen Gründen passieren und muss schriftlich sein. Als Arbeitnehmer haben Sie einen Kündigungsschutz, der gesetzlich geregelt ist.

Lebenslanges Lernen

Das bedeutet: Lernen in allen Bildungsphasen, vom Vorschul- bis zum Rentenalter. Lebenslanges Lernen soll in allen europäischen Ländern gefördert werden. Das heißt, es soll in Menschen und Wissen investiert werden, der Erwerb von Basisqualifikationen soll unterstützt und der Weg für neue und flexible Formen des Lernens frei gemacht werden.

Lebenslauf

Der Lebenslauf ist Bestandteil der Bewebungsunterlagen. Sie stellen meistens in tabellarischer Form Ihre bisherigen Lebensstationen und Ihr Profil zusammen. Unter „Profil“ versteht man eine kurze Darstellung Ihrer für den Beruf wichtigen Persönlichkeitsmerkmale.

Lehre

Eine Ausbildung ist ein geordneter und planmäßiger Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten für einen bestimmten Beruf. Den Abschluss bildet immer eine Abschlussprüfung. Die Inhalte einer Berufsausbildung werden im Berufsausbildungsgesetz festgehalten. Die Duale Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen, auch „Lehre“ genannt, wird nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) an zwei Lernorten vermittelt: im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Deshalb spricht man auch vom dualen System der Berufsausbildung. Für anerkannte Ausbildungen sind keine bestimmten Zugangsvoraussetzungen vorgeschrieben. Die Einstellungsbedingungen können von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich sein. Die Ausbildung dauert - je nach Beruf - 2 bis 3 ½ Jahre.
Gesetzliche Grundlagen für die Berufsausbildung sind das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und die Handwerksordnung (HwO).  

Lohnsteuerkarte

Die bisherige Lohnsteuerkarte in Papierform wird durch die elektronische Lohnsteuerkarte (ELStAM) ersetzt. Hier sind Ihre persönlichen Steuerdaten gespeichert. Arbeitgeber benötigen dazu Geburtsdatum und steuerliche Identifikationsnummer vom Arbeitnehmer.

Midi-Job

Für Lohn oder Gehalt, oberhalb von 400,- € (Geringfügigkeitsgrenze), wird zwischen 400,01 € und 800,00 € eine „Gleitzone“ eingeführt. Tätigkeiten in diesem Bereich werden mit dem Begriff „Midi-Jobs“ bezeichnet. Das Einkommen in der Gleitzone unterliegt der Steuerpflicht zu ermäßigten Sätzen. Wenn Sie eine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung haben, kommt die Gleitzonen-Regelung allerdings nicht zur Anwendung.

Mini-Job

In einem Mini-Job besteht für Sie keine Sozialversicherungspflicht. Es gibt drei Arten von Mini-Jobs: (1) geringfügig entlohnte Mini-Jobs; (2) Mini-Jobs in Privathaushalten und (3) kurzfristige Mini-Jobs. Ein geringfügig entlohnter Mini-Job liegt vor, wenn der monatliche Verdienst die Höchstgrenze von 400 € nicht überschreitet. Von einem kurzfristigen Mini-Job spricht man, wenn die Beschäftigung in einem Kalenderjahr auf zwei Monate oder insgesamt 50 Arbeitstage befristet ist. Der Arbeitgeber zahlt für geringfügig entlohnte Beschäftigte sowie für Beschäftigte im Privathaushalt Pauschalbeiträge zur Renten- und Krankenversicherung sowie eine einheitliche Pauschalsteuer. Sie müssen keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlen, wenn Sie einen Mini-Job haben.

Mittlerer Bildungsabschluss

Früher verbreitete Bezeichnung „mittlere Reife“.
Schulabschluss, der zum Besuch einer auf Klasse 10 aufbauenden weiterführenden Schule oder der gymnasialen Oberstufe berechtigt. Ein mittlerer Bildungsabschluss kann im allgemeinbildenden Schulwesen (Realschulabschluss; qualifizierter Abschluss einer 10. Hauptschulklasse oder einer integrierten Klasse für Haupt- und Realschüler; Abschluss der Klasse 10 an Gymnasien), im beruflichen Bildungswesen (Berufsfachschulen, Berufsaufbauschulen) und in Abendschulen erworben werden.

Mobbing

Mobbing äußert sich am Arbeitsplatz beispielsweise durch persönliche Angriffe, Intrigen und Schikanen bis hin zu Psychoterror.

Mutterschutz

Von Beginn der Schwangerschaft an bis vier Monate nach der Entbindung bzw. mit Ablauf der Erziehungszeit stehen Sie als Schwangere unter Kündigungsschutz. Wenn Sie nicht wissen, dass Sie schwanger sind und dies erst bis zu zwei Wochen nach der Kündigung feststellen, so wird diese ungültig. Dies gilt auch in Teilzeitbeschäftigungen und in der Probezeit. Wenn Sie in einem Bewerbungsgespräch nach einer bestehenden Schwangerschaft gefragt werden, dürfen Sie lügen.

Nachqualifizierung

Berufliche Nachqualifizierung bietet An- und Ungelernten geeignete Möglichkeiten für das Erreichen formaler Qualifizierungen bis hin zu einem Berufsabschluss.

Niederlassungserlaubnis

Unbefristeter Aufenthaltstitel. Sie berechtigt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit, ist zeitlich und räumlich nicht eingeschränkt und es dürfen keine zusätzlichen Nebenbestimmungen vorgeschrieben werden.

Online-Bewerbung

Eine Online-Bewerbung ist eine Bewerbung über das Internet. Dies kann entweder per E-Mail oder über spezielle Formulare auf den Internetseiten der Firma geschehen.

Orientierung, berufliche

Berufsorientierung, berufliche Orientierung: Die Berufsorientierung soll Sie auf die Entscheidung, welchen Beruf Sie wählen wollen, vorbereiten. Dazu gehören Informationen für Sie über berufliche Anforderungen, Aussichten und Wege der beruflichen Bildung sowie Entwicklungen in den Betrieben und Verwaltungen und auf dem Arbeitsmarkt. Dazu gehört aber auch, mit Ihnen zu erarbeiten, über welche Fähigkeiten und Kenntnisse Sie verfügen.

Potenzial

Ihre Kompetenzen und Fähigkeiten, Stärken und Ressourcen.

Potenzialanalyse

Die Potenzialanalyse dient der Feststellung Ihrer Kompetenzen und Fähigkeiten. Stärken und Ressourcen stehen im Mittelpunkt der Untersuchung. Eine übliche Abfolge von Abschnitten der Potenzialanalyse sind zum Beispiel: Erstgespräch, Assessment, Abgleich von Fremd- und Selbsteinschätzung sowie ein schriftlicher Bericht und ein Abschlussgespräch.

Praktikum

Praktika (pl.): Ein Praktikum ist eine Übungs-Zeit, in der Sie erste Einblicke und Erfahrungen in einem Beruf sammeln können. Ein Praktikum kann Ihnen helfen, sich für oder gegen einen Beruf zu entscheiden. Manchmal ist ein Praktikum Bestandteil und Zugangsvoraussetzung für bestimmte Ausbildungen und Studiengänge

Probezeit

Ausbildungs- und Arbeitsstellen beginnen in der Regel mit einer Probezeit. Bei Ausbildungsstellen beträgt die Probezeit meistens drei Monate. In der Probezeit kann von beiden Seiten das Ausbildungsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist und ohne Nennung von Gründen gekündigt werden.

Qualifizierung

Weiterbildung, eine Zeit des Lernens. Unter dem Begriff Qualifizierung versteht man den Vorgang zur Erlangung von Fähigkeiten (Qualifikationen), um eine bestimmte Aufgabe oder Anforderung erfüllen zu können.
Berufliche Nachqualifizierung bietet An- und Ungelernten geeignete Möglichkeiten für das Erreichen formaler Qualifizierungen bis hin zu einem Berufsabschluss.

Schlüsselqualifikationen

Schlüsselqualifikationen sind berufsübergreifende Kompetenzen, Persönlichkeitsmerkmale, die für die Arbeitswelt wichtig sind. Beispiele: Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Durchsetzungsfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Entscheidungsstärke, Führungsfähigkeit, Initiative, Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft, Problemlösungsfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft.

Schulbildung

Der Schulische Werdegang umfasst die Stationen Ihrer Schulausbildung inklusive Schulabschluss. Unter Ihrer Schulbildung versteht man den höchsten Schulabschluss, den Sie erworben haben.

Schulische Ausbildung

Einige Berufe werden in einer rein schulischen Ausbildung an Höheren Berufsfachschulen vermittelt. Die Ausbildung findet als Vollzeit-Unterricht an Berufsbildenden Schulen statt. Verschiedene Berufsabschlüsse können an staatlich anerkannten Fachschulen und Berufsfachschulen erworben werden. Dazu gehören die bundeseinheitlich geregelten Gesundheits- und sozialpädagogischen Berufe (z.B. Gesundheits- und Krankenpfleger/in), Sekretariats- und Fremdsprachenberufe (z.B. Fremdsprachenkorrespondent/in) sowie Berufe, die nach Landesrecht ausgebildet werden (z. B. Technische Assistenten verschiedener Fachrichtungen). Der fachbezogene Unterricht erfolgt projektorientiert, zusätzlich werden auch allgemein bildende Fächer angeboten. Betriebspraktika ergänzen diese Form der Ausbildung. Die Ausbildung endet mit einem anerkannten Berufsabschluss. Häufig sind für schulische Ausbildungsgänge (z.B. Erzieher/in, Logopäde/in) der mittlere Bildungsabschluss oder ein Mindestalter Voraussetzung. Verschiedene Ausbildungen vermitteln neben dem Berufsabschluss auch höhere Bildungsabschlüsse bis hin zur allgemeinen Hochschulreife.
 

Schulischer Werdegang

Der Schulische Werdegang umfasst die Stationen Ihrer Schulausbildung inklusive Schulabschluss. Unter Ihrer Schulbildung versteht man den höchsten Schulabschluss, den Sie erworben haben.

Sozialversicherung

Zur Sozialversicherung gehören die Arbeitslosen-, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung sowie die gesetzliche Unfallversicherung.

Stellenanzeige

In einer Stellenanzeige wird ein Ausbildungsplatz / Arbeitsplatz angeboten. Dies geschieht in der Regel in Zeitungen (Samstagsausgabe!), im Internet oder in Fachzeitschriften.

Stipendium

Finanzielle Unterstützung, die nicht zurückgezahlt werden muss. Stipendien erhalten zumeist Leute, die studieren oder sich auf ein Studium vorbereiten wollen. Stipendien werden von unterschiedlichen Einrichtungen vergeben, die weltanschaulich, parteipolitisch oder gruppenspezifisch orientiert sind.

Studium

Das Studium ist eine wissenschaftliche Ausbildung an einer Hochschule (Universität, Fachhochschule).

Tageskindergarten

Kindertagesstätte, KiTa: Kindergärten mit Ganztagsbetreuung, von morgens bis zum Spätnachmittag. In letzter Zeit bieten Träger im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch zunehmend erweiterte Betreuungszeiten an, die sehr früh morgens beginnen (5:30 Uhr), bis in den späten Abend reichen (20 Uhr) und die Samstage und Übernachtungsmöglichkeiten umfassen.


Teilzeit

Wenn Sie weniger als 40 oder 38,5 Stunden pro Woche arbeiten, spricht man von einer Teilzeitarbeit oder Teilzeitstelle.

Teilzeitarbeit

Wenn Sie weniger als 40 oder 38,5 Stunden pro Woche arbeiten, spricht man von einer Teilzeitarbeit oder Teilzeitstelle.

Teilzeitberufsausbildung

Bei der Teilzeitberufsausbildung kann bei berechtigtem Interesse gemäß § 8 des Berufsbildungsgesetzes die tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit verkürzt werden. Hierzu müssen Auszubildende und Ausbildende zusammen einen Antrag stellen Es gibt zwei Modelle: Bei beiden ist die wöchentliche Arbeitszeit reduziert und die Ausbildungsvergütung bemisst sich prozentual an der Arbeitszeit.
Variante 1: Teilzeitausbildung ohne Verlängerung der Arbeitszeit.
Die Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts beträgt mindestens 25 Wochenstunden (bzw. 75 % der wöchentlichen Ausbildungszeit).
Variante 2: Teilzeitausbildung mit Verlängerung der Ausbildungszeit um maximal ein Jahr. Die Arbeitszeit beträgt einschließlich des Berufsschulunterrichts mindestens 20 Wochenstunden.

Teilzeitstelle

Wenn Sie weniger als 40 oder 38,5 Stunden pro Woche arbeiten, spricht man von einer Teilzeitarbeit oder Teilzeitstelle.

Tätigkeitsfeld

Berufsfeld: Ein Berufsfeld oder Tätigkeitsfeld umfasst mehrere Berufe aus einem Bereich. Beispiel: Berufe im Gesundheitswesen oder etwa Material verarbeitende Berufe. Heute ermöglichen Ausbildungen oft den Einstieg in verschiedene Berufe aus einem Tätigkeitsfeld.

Tätigkeitsfelder

auch: Berufsfeld

Ein Berufsfeld oder Tätigkeitsfeld umfasst mehrere Berufe aus einem Bereich. Beispiel: Berufe im Gesundheitswesen oder etwa Material verarbeitende Berufe. Heute ermöglichen Ausbildungen oft den Einstieg in verschiedene Berufe aus einem Tätigkeitsfeld.

Tätigkeitsnachweis

Ein Tätigkeitsnachweis ist die schriftliche Bestätigung, das Sie etwas Bestimmtes ausgeübt / eine Arbeit gemacht oder an etwas teilgenommen haben.

Umschulung

Berufliche Umschulung soll dazu dienen, Erwerbstätige, die ihre bisherige Tätigkeit aufgeben müssen oder wollen, auf eine neue berufliche Tätigkeit vorzubereiten. Darüber hinaus dient Umschulung dazu, Arbeitslosen eine Grundlage zu liefern, um wieder in ein Beschäftigungsverhältnis vermittelt zu werden. Umschulungen enden in der Regel mit dem Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Die Agentur für Arbeit fördert entsprechende Maßnahmen (berufliche Weiterbildung mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf) auf der Grundlage des SGB III.

Vermittelbarkeit

Vermittelbar sind Sie, wenn bei vorhandener Eignung für einen Beruf ihre Vermittlung in eine entsprechende Ausbildung oder berufliche Tätigkeit nicht durch Einschränkungen erschwert oder verhindert wird. Solche Einschränkungen können marktabhängig und betriebs- bzw. branchenbezogen bedingt sein: Wenn beispielsweise sehr viele Leute mit dem gleichen Beruf Arbeit suchen, und es gleichzeitig nur wenige offene Stellen gibt, dann ist die Vermittlung eingeschränkt. Einschränkungen der Vermittelbarkeit können aber auch in der Person selbst liegen: Unzureichende Deutschkenntnisse können beispielsweise ein Vermittlungshindernis darstellen.

Weiterbildung

Durch eine Weiterbildung werden berufliche Qualifikationen erneuert und erweitert. Weiterbildung ist eine wichtige Form des lebenslangen Lernens.

Übergangshilfen

Übergangshilfen stehen Ihnen zu, wenn Sie nach dem Abbruch einer Ausbildung in einem Betrieb oder einer außerbetrieblichen Einrichtung auf der Suche nach einer neuen Ausbildungsstelle sind, ebenso aber auch, wenn Sie bereits eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Bei letzteren sollen die Hilfen ein Arbeitsverhältnis begründen oder festigen. Übergangshilfen setzen voraus, dass die Ausbildung bereits mit ausbildungsbegleitenden Hilfen oder als Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen gefördert wurde.

Zertifikat

Im Gegensatz zum Zeugnis ist ein Zertifikat eine Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einer Prüfung, die nicht zu einem anerkannten Abschluss führt. Sie wird deshalb vom jeweiligen Weiterbildungsanbieter selbst ausgestellt.

Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen Landesinitiative netzwerk W