Sprache

 

 

 

 

Nach dem Abitur habe ich dort eine Ausbildung gemacht und war als Ingenieurin in einer Fabrik, die Verpackungen hergestellt hat, und habe da Maschinen überwacht.

Die ersten vier Jahre habe ich in Deutschland nicht gearbeitet. Meine beiden Kinder sind jetzt 6 und 4 Jahre alt und sind im Kindergarten. Das macht es einfacher für mich. Als sie kleiner waren, konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie ich arbeiten soll. Wir haben ja keine Familie hier, die auf die Kinder aufpassen kann. Am Anfang war mein Deutsch auch nicht gut.

Mit meiner Ausbildung und meiner Berufserfahrung konnte ich in Deutschland nicht so richtig etwas machen. Mit Sprachkursen war es am Anfang auch schwierig, weil die Kinder noch so klein waren. Eine Nachbarin hat mir dann von einem Deutschkurs mit Kinderbetreuung erzählt. Das war gut für mich. Im Deutschkurs habe ich dann von einer Beratungsstelle für Ausländer gehört. Erst wollte ich da nicht hin, weil ich nicht so gute Erfahrungen mit den Behörden gemacht habe. Die haben mir nur gesagt ich soll Deutsch lernen und sollte erstmal eine Putzstelle suchen. Das war schlimm für mich. Der Mann in der Beratungsstelle hat mir sehr geholfen und mir auch Adressen gegeben, wo ich auch noch Hilfe bekommen konnte. Ich habe viel Hilfe bekommen, aber es war schwierig die Hilfe zu finden. Seit letztem Jahr arbeite ich in einer Fabrik und mache da die Endkontrolle der Waren. Das gefällt mir ganz gut und die Kollegen sind sehr nett.

In Deutschland ist es nicht so leicht zu arbeiten, wenn man Kinder hat. Für mich war es gut, dass ich mit einiger Hilfe Kindergartenplätze für den ganzen Tag gefunden habe. Auch bei den Bewerbungen hatte ich Hilfe. Das hätte ich alleine nicht so schnell geschafft. Was ich anders machen würde, weiß ich nicht. Ich denke es war alles ganz gut so.

Ich wünsche den Frauen, dass sie mutig sind und auch Hilfe finden. Ich wünsche ihnen auch, dass sie nicht schnell aufgeben, wenn es schwierig wird.

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